Freitag, 31. März 2017

Kapitel 9 - Meine erste Woche / Die Deutschen und ihre Haustiere

Hallo. Seid ihr in eurem Leben schon einmal umgezogen? Also, ich bin schon bestimmt zwanzig Mal umgezogen. Bevor ich nach Sevilla gekommen bin, habe ich natürlich viele Jahre in Deutschland gelebt. Aber auch in Deutschland bin ich mehrere male umgezogen.
Zuerst habe ich bei meinen Eltern gewohnt, aber dann habe ich in Münster in Westfalen studiert.

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 Die Stadt liegt 150 Kilometer von meinem Heimatdorf entfernt. Ich konnte natürlich nicht jeden Morgen 150 Kilometer zur Uni fahren und am Abend wieder zurück. Deshalb musste ich in Münster eine Wohnung suchen, meine Sachen packen, den Umzugswagen bestellen, in die neue Wohnung einziehen und mich in Münster anmelden.
 Das ist in Deutschland sehr normal. Die meisten Studenten leben nicht mehr bei ihren Eltern sondern in einer Mietwohnung, weil sie weit weg von zu Hause studieren.

Im Kursbuch haben wir zu diesem Thema die Aufgaben 7a-c gemacht. Dort berichten zwei Studentinnen über ihre erste Woche in einer fremden Stadt.

Und natürlich gab es auch wieder eine grammatische Aufgabe: die Nebensätze mit ALS und WENN. Das ist ganz einfach. ALS  benutzen wir für eine Handlung, die in der Vergangenheit nur EINMAL stattgefunden hat.
      
       1. Als ich Schülerin war, konnte ich gut Französisch sprechen.
       2. Als ich das erste Mal in Heidelberg war, hat es mir super gefallen.

WENN benutzen wir für eine Handlung, die in der Vergangenheit wiederholt stattgefunden hat oder für eine Handlung, die jetzt stattfindet.

       1. Immer wenn ich traurig war, habe ich französische Musik gehört.
       2. Wenn Vera Fragen hat, fragt sie andere Studenten.

Dazu haben wir im Kursbuch die Aufgabe 8a, im Arbeitsbuch die Aufgaben 8a+b gemacht. 


Im Anschluss haben wir in Aufgabe 10 gesehen, wo im Satz der Wortakzent liegt, nämlich am Satzende.

Danach haben wir über Haustiere gesprochen.

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  Viele Menschen haben ein Haustier, auch in der Stadt. Welche Haustiere seht ihr auf dem Bild?
Ein Haustier haben kann sehr schön sein, aber es macht auch viel Arbeit. Mit dem Hund muss man zum Beispiel mehrere Male täglich Gassi gehen, man muss ihn putzen, bürsten und sauber halten. Man muss Haustiere auch impfen lassen, um sie vor ansteckenden Krankheiten zu schützen.

Aber Haustiere können ja so süß sein. Zum Beispiel kleine Katzen. Für sie benutzt man oft die Verkleinerungsform, den Diminutiv.
die Katze - das Kätzchen
die Maus - das Mäuschen

Die Verkleinerungsform bildet man meist mit der Endung -CHEN oder -LEIN. (Kursbuch 11a-c). In Deutschland haben sehr viele Menschen ein Haustier, wahrscheinlich mehr als in Spanien. Das beliebteste Haustier ist die Katze. Und die Deutschen geben sehr viel Geld für ihre Haustiere aus (Kursbuch 12a-c).



Danach sprechen wir noch über die Hausaufgabe im Arbeitsbuch, 3. Hier ein Beispiel für die Mail:



Liebe Paula,
ich muss dir unbedingt vom Wochenende berichten. Am Samstag haben wir eine Feier im Appartement gemacht, weil Prüfungsende war. Das war toll, denn wir haben viel getrunken und gegessen / wir hatten viel Spaß / die Musik war Klasse. Plötzlich hat jemand / der Nachbar geläutet /an die Tür geklopft / geklingelt,  weil die Musik so laut war.
Aber dann habe ich ihm ein Stück Kuchen und einen Drink angeboten und danach hat er mit uns getanzt. Lustig, oder? Ich hoffe, dass unser Verhältnis besser wird.
Viele Grüße


Am Ende der Stunde kommen wir im Kursbuch zu Plattform 3 und machen das Wiederholungsspiel.

Hausaufgabe:

1. Arbeitsbuch, Kapitel 9, Aufgabe 8c-e, 9 und die Rückschau R1+3

2.  (nach Arbietsbuch, Aufgabe 9) Eine Präsentation über eine Stadt (nicht Sevilla!!) mit Fotos von ca. 2 Minuten. Lage? Größe? Einwohnerzahl? Gibt es einen Fluss? Geschichte? Architektur? Sehenswürdigkeiten? Feste?, etc.

 Verwendet für die Präsentation die Formulierungen aus dem Kursbuch, Kapitel 7, Aufgabe 12.  

3. Plattform-contenido-Netzwerk A2-Wortschatz-Kapitel 9

 


Freitag, 24. März 2017

Kapitel 9 - Zusammen leben


Hallo. Zuerst haben wir über die Hausaufgaben für heute gesprochen. Danach sprechen wir über das Wohnen. Wie und wo wohnen die Leute?


Resultado de imagen de WohnformenViele von uns wohnen in einer Wohnung in einem Hochhaus, oder in einem Reihenhaus am Stadtrand. Da hat man einen Garten und es gibt mehr Platz, aber es ist auch etwas weiter in die Stadt und man braucht für alles ein Auto.
Deshalb wohnen manche Leute lieber in der Innenstadt. Dort kann man alles zu Fuß machen oder mit dem Fahrrad fahren. Alles ist nah, der Supermarkt, das Kino, Restaurants, das Theater, etc. Ein Nachteil ist, dass man keinen Parkplatz findet.
 Auf dem Land ist es zwar sehr schön und ruhig, aber wenn die Kinder etwas größer sind, dann möchten sie in die Stadt. Dann müssen die Eltern sie oft fahren. (Kursbuch, 1+2; Arbeitsbuch; 2a+b)

Das Zusammenleben mit Nachbarn ist nicht immer einfach. Auf dem Land ist es ein Vorteil, dass die Nachbarn oft weit weg wohnen. Im Hochhaus hat man meistens viele Nachbarn, die man nicht kennt. Das Leben ist oft sehr anonym. Und nicht alle Nachbarn sind nett, manche sind laut, hören laute Musik oder machen viel Lärm (Kursbuch, 3a+b).
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 Dann kommt es zu Konflikten. 
Zu den Situationen in 4a habt ihr einen Dialog geschrieben und gespielt. Benutzt habt ihr die Redemittel aus 4b.
Oft beschweren sich die Leute über die Nachbarn, wenn sie zu laut sind. Dann sagen sie zum Beispiel: "Es stört mich, wenn Sie die Musik so laut spielen. Könnten Sie bitte etwas leiser sein?"

Normalerweise entschuldigt sich der Nachbar: "Das tut mir leid. / Das wusste ich nicht. / Entschuldigen Sie bitte!", usw.

Am Ende lenken die Leute ein, das heißt, sie beenden den Streit: "Ist ja schon gut./ Schon okay. / Na gut, ist nicht so schlimm."

Aber es gibt ja auch gute Nachbarschaft. Und manchmal brauchen wir die Nachbarn, zum Beispiel, wenn wir eine Tortilla machen wollen, aber wir haben keine Eier mehr und die Geschäfte sind alle geschlossen. Oder wir fahren eine Woche in Urlaub und wir bitten die Nachbarn in dieser Zeit unsere Katze zu füttern.

Das machen wir besonders höflich mit dem KONJUNKTIV:
Entschuldigen Sie, ich fahre morgen eine Woche in Urlaub. Könnten Sie vielleicht morgens und abends meine Katze füttern?  (Kursbuch, 5)

Hier zwei Beispiele für Bitten (nicht höflich - höflich - sehr höflich)
 1. Fritz, mach dein Zimmer sauber!
 2. Fritz, kannst du bitte dein Zimmer sauber machen?
 3. Fritz, könntest du bitte dein Zimmer sauber machen?
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Und noch ein Beispiel : 
1. Herr Müller, waschen Sie den Wagen!
2. Herr Müller, können Sie den Wagen waschen? 
3. Herr Müller, könnten Sie den Wagen waschen? 
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Hausaufgabe für nächsten Mittwoch:

1. Kursbuch: 7a-c

2. Arbeitsbuch: 1, 3, 5-7a 

Freitag, 17. März 2017

Kapitel 8 - Auf zum Sport

Heute sprechen wir zuerstüber die Hausaufgaben. Dann machen wir im Kursbuch die Aufgaben 8a-d. Conny möchte mit Sandra Sport machen. Sie schlägt vor, in den Hochseilgarten zu gehen. Aber Sandra lehnt ab, weil sie lieber ins Kino gehen möchte. Am Ende entscheiden sie, zuerst in den Hochseilgarten und danach ins Kino zu gehen.

Für eine VERABREDUNG sind folgende Formulierungen sehr wichtig:

Vorschläge machen:

Darf ich etwas vorschlagen? Wir können ...
Ich habe da einen Vorschlag / eine Idee: Wir ...
Was denkst du, sollen wir ...?
Was hältst du von ...?

zustimmen:

Okay, das machen wir. Einverstanden.
Super, das ist eine (sehr) gute Idee.
Ja, das passt mir gut / Ja, da kann ich.

ablehnen:

Ich habe keine Lust / Zeit.
Leider geht es am Samstag nicht. / Am ... kann ich leider nicht.
Wollen wir nicht lieber ...?

Danach machen wir ein Rollenspiel (Kursbuch, 8d). Partner A möchte am Wochenende einen Ausflug mit dem Auto machen. Er hat keine Lust auf Sport. Aber Partner B möchte sich bewegen und mit dem Fahrrad fahren. Aber am Samstag muss er arbeiten.
Ihr solltet euch verabreden und am Ende eine Entscheidung treffen, was ihr macht.

Danach machen wir weiter mit der Geschichte von Conny und Sandra. Sie haben sich für den Hochseilgarten verabredet. Wir lesen Sandras Eintrag auf der Pinnwand. Wie hat es ihr gefallen?Resultado de imagen de Hochseilgarten
Grammatik: Wir sehen Verben mit Nominativ, Dativ- und Akkusativergänzung (10a+b).

Beispiele:  
Nominativ                    Dativ                       Akkusativ
1. Die Profis erklären   Sandra und Conny  die Regeln.
2. Sandra     empfiehlt  ihren Lesern            den Hochseilgarten.
3. Sandra     schickt     ihnen                       mehr Infos.

Ist der Akkusativ aber ein Pronomen, dann steht der Akkusativ im Satz vor dem Dativ (10c).


Nominativ                    Dativ                         Akkusativ
Die Profis erklären       Sandra und Conny       die Regeln.

Nominativ                    Akkusativ                  Dativ        
Die Profis erklären       sie                             Sandra und Conny / ihnen.

Dazu machen wir verschiedene Übungen. Danach üben wir die Aussprache zu "r" und "l" (Kursbuch,7).

Was ist eigentlich GEOCACHING? Das lesen wir im Kursbuch 12 und lösen dazu die Aufgaben. Zum Schluss machen wir das Arbeitsblatt (1) vom Wortschatz (Plattform)


Hausaufgabe:

1. Arbeitsbuch: 10b+c, 11a+b

2. Kursbuch: "Kurz und Klar"

3. Plattform - Contenido - Netzwerk A2 - Wortschatz - Arbeitsblatt (2)

4. Onlineübungen

Freitag, 10. März 2017

Kapitel 8 - Sportlich, sportlich!

Hallo! Heute haben wir zuerst in Gruppen verschiedene Vorträge gehalten. Reisen war das Thema, das ihr am häufigsten gewählt habt.

Danach sind wir zum Thema "Sport" gekommen. Der Sport ist ja sehr wichtig in unserer gesellschaft, manchmal sogar zu wichtig.
Zuerst sammeln wir Sportarten: Fußball, Basketball, Volleyball, Handball, Tennis, Golf, Schwimmen ...

Esther spielt Handball, Juan macht Mountainbike, Álvaro spielt Tennis und andere machen andere Sportarten.
  
 Heute interessieren sich die meisten Leute für Fußball, in Spanien und in Deutschland. Im Fußball sind die Tore am wichtigsten. Eine Mannschaft muss Tore schießen, sonst kann sie nicht gewinnen. Der Torwart muss den Ball halten und aufpassen, dass die andere Mannschaft kein Tor schießt. Der Schiedsrichter leitet das Spiel und pfeift, wenn ein Spieler ein Foul macht. Die Fans und Zuschauer sind auf der Tribüne, schreien, pfeifen oder applaudieren
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Sie sind begeistert, wenn ihre Mannschaft ein Tor schießt oder sie sind enttäuscht, wenn die Mannschaft das Spiel verliert. Im Kursbuch machen wir dazu die Aufgaben 1+2 und 14, im Arbeitsbuch die Aufgaben 1 und 2b
Und wir sehen einen Film zum Fußball aus dem Deutschlandlabor.

Danach machen wir im Kursbuch die Aufgaben 5a-c. Wir lernen die Verbindungswörter DESHALB und TROTZDEM kennen.

Es regnet sehr, TROTZDEM  fahre ich an den Strand. (NICHT ERWARTETE KONSEQUENZ)

Helmut spielt gut Tennis, DESHALB gewinnt er viele Spiele. (ERWARTETE KONSEQUENZ)


Hausaufgabe:

1. Arbeitsbuch: Kapitel 8, Aufgaben 2a, 3a, 4 und 5a-c

2. Schreibt einen Text mit den Notizen zu eurem Interview über Sport (Arbeitsbuch, 2b)

3. Macht die Übungen 5 und 6 zum Film  aus dem Deutschlandlabor (siehe oben). Die könnt ihr auch online machen.


 


Freitag, 3. März 2017

Beruf Sprache - Projekte


Heute haben wir einen Text über Berufe gelesen, die mit Sprache zu tun haben (Kursbuch, 6), z.B. Logopädin, Übersetzer oder Gebärdendolmetscher.
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Welche Aufgaben haben sie in ihren Berufen? Welche Vorteile gibt es? Gibt es auch Nachteile? Wie sieht ihr Tagesablauf aus?

Wir haben über andere Berufe gesprochen:

DER ARZT: Er untersucht Patienten, schreibt Rezepte und operiert. Vorteile sind, dass er manchmal viel Geld verdient und sein Beruf viel Prestige hat. Aber er trägt auch eine große Verantwortung.

DER FEUERWEHRMANN: Resultado de imagen de feuerwehrmann  
Er hilft den Menschen, wenn sie einen Unfall haben. Er löscht Feuer, wenn es irgendwo brennt. Er hilft auch, wenn es eine Überschwemmung gibt. Er hat keine festen Arbeitszeiten. Er muss immer bereit sein und sein Beruf ist sehr gefährlich. Aber ein Vorteil ist, dass er viel Geld verdient.

DER SCHAUSPIELER:
Er spielt Rollen in einem Theaterstück oder im Film. Er muss mit dem Regisseur und anderen Schauspielern sprechen und seine Rolle lernen. Er muss sich auch schminken oder verkleiden.
Ein Nachteil ist, dass er keine festen Arbeitszeiten hat. Aber wenn er gut ist, kann er sehr viel Geld verdienen.

DER TISCHLER JOSEF: Resultado de imagen de tischler josef
Er muss ein Kinderbett und die Möbel für seine Familie bauen. Er muss Ochs und Esel ernähren und er bekommt viele Geschenke. Das Problem ist, dass das Baby seiner Frau nicht sein Baby ist.

In der Grammatik haben wir über Zeitangaben gesprochen:
BIS, SEIT, VOR, ÜBER, AB, etc....
Dazu machen wir im Kursbuch die Aufgaben 7 und 8

Schließlich haben wir einen Text zum Projekt "Vorleser" im Kursbuch gehört (Kursbuch, 12a+b). 
Hier geht es darum, dass wir lernen eine Präsentation auf Deutsch zu halten. Das Thema ist eigentlich egal.
Die Präsentation oder der Vortrag sollte ungefähr 2 Minuten dauern und folgende Teile haben:
1. EINLEITUNG
2. HAUPTTEIL
3. SCHLUSS

Diese Teile strukturieren die Präsentation, sie geben das Gerüst. Dabei benutzen wir folgende Ausdrücke und Formulierungen:

1. EINLEITUNG:  a) Ich möchte Ihnen/euch ... vorstellen. b) Ich habe das Thema ... gewählt, weil ...
2. HAUPTTEIL: a) Ich möchte über folgende Punkte sprechen: Erstens ..., Zweitens..., Drittens... b) Zum ersten Punkt:... c) Ich gebe / Ihnen euch ein Beispiel: ... d) Ich finde besonders wichtig, dass ...
3. SCHLUSS: a) Ich fasse kurz zusammen: ... b) Vielen Dank c) Haben Sie/Habt ihr noch Fragen?

Hausaufgabe für Freitag:

1.  Bereitet eine kleine Präsentation vor. Das Thema könnt ihr selbst wählen. (Zum Beispiel eine Stadt, ein Beruf, ein Hobby, eine Reise, ein Haustier, etc.). Die Präsentation in 12 a ist ein Modell für euch.

2. Plattform - Contenido-Netzwerk A2 - Wortschatz - Wortschatzblätter (1) + (2)

3. Onlineübungen4. Arbeitsbuch, Aufgaben 7a+b, 10a-c