Hallo. Zuerst haben wir über die Hausaufgaben für heute gesprochen. Danach sprechen wir über das Wohnen. Wie und wo wohnen die Leute?

Viele von uns wohnen in einer Wohnung in einem Hochhaus, oder in einem Reihenhaus am
Stadtrand. Da hat man einen Garten und es gibt mehr Platz, aber es ist auch etwas weiter in die Stadt und man braucht für alles ein Auto.
Deshalb wohnen manche Leute lieber in der
Innenstadt.
Dort kann man alles zu Fuß machen oder mit dem Fahrrad fahren. Alles
ist nah, der Supermarkt, das Kino, Restaurants, das Theater, etc. Ein
Nachteil ist, dass man keinen Parkplatz findet.
Auf dem Land ist es zwar sehr schön
und ruhig, aber wenn die Kinder etwas größer sind, dann möchten sie in
die Stadt. Dann müssen die Eltern sie oft fahren. (Kursbuch, 1+2;
Arbeitsbuch; 2a+b)
Das
Zusammenleben mit Nachbarn ist
nicht immer einfach. Auf dem Land ist es ein Vorteil, dass die Nachbarn
oft weit weg wohnen. Im Hochhaus hat man meistens viele Nachbarn, die
man nicht kennt. Das Leben ist oft sehr anonym. Und nicht alle Nachbarn
sind nett, manche sind laut, hören laute Musik oder machen viel Lärm
(Kursbuch, 3a+b).

Dann kommt es zu Konflikten.
Zu den Situationen in 4a habt ihr einen Dialog geschrieben und gespielt. Benutzt habt ihr die Redemittel aus 4b.
Oft
beschweren sich die Leute über die Nachbarn, wenn sie zu laut sind. Dann sagen sie zum Beispiel: "
Es stört mich, wenn Sie die Musik so laut spielen. Könnten Sie bitte etwas leiser sein?"
Normalerweise entschuldigt sich der Nachbar: "
Das tut mir leid. / Das wusste ich nicht. / Entschuldigen Sie bitte!", usw.
Am Ende lenken die Leute ein, das heißt, sie beenden den Streit: "
Ist ja schon gut./ Schon okay. / Na gut, ist nicht so schlimm."
Aber es gibt ja
auch gute Nachbarschaft. Und manchmal brauchen wir die Nachbarn, zum
Beispiel, wenn wir eine Tortilla machen wollen, aber wir haben keine
Eier mehr und die Geschäfte sind alle geschlossen. Oder wir fahren eine
Woche in Urlaub und wir bitten die Nachbarn in dieser Zeit unsere Katze
zu füttern.
Das machen wir besonders höflich mit dem KONJUNKTIV:
Entschuldigen Sie, ich fahre morgen eine Woche in Urlaub. Könnten Sie vielleicht morgens und abends meine Katze füttern? (Kursbuch, 5)
Hier zwei Beispiele für Bitten (nicht höflich - höflich - sehr höflich)
1. Fritz, mach dein Zimmer sauber!
2. Fritz, kannst du bitte dein Zimmer sauber machen?
3. Fritz, könntest du bitte dein Zimmer sauber machen?
Und noch ein Beispiel :
1. Herr Müller, waschen Sie den Wagen!
2. Herr Müller, können Sie den Wagen waschen?
3. Herr Müller, könnten Sie den Wagen waschen?
Hausaufgabe für nächsten Mittwoch:
1. Kursbuch: 7a-c
2. Arbeitsbuch: 1, 3, 5-7a